2026Veranstaltungen

Zeit zu reden international: Israels palästinensische Staatsbürger:innen

Kampf um politische, rechtliche und soziale Gerechtigkeit

20 Prozent der israelischen Bevölkerung – etwa zwei Millionen Menschen – sind palästinensische Staatsbürger:innen Israels. Ihre Geschichte beginnt mit der Nakba 1948: Während rund 750.000 Palästinenser:innen aus ihren Heimatorten vertrieben wurden oder flohen, blieben etwa 150.000 im neu gegründeten Staat Israel und wurden formell eingebürgert. Bis 1966 lebten sie unter repressiver Militärverwaltung, doch auch danach setzte sich die strukturelle Ungleichbehandlung fort. (…)

Das Panel diskutiert über historische Kontinuitäten von der Nakba bis heute, über soziale und räumliche Realitäten und juristische Strategien. Wie lässt sich die israelische Staatsbürgerschaft nutzen, um palästinensische Existenz zu schützen? Unter welchen Voraussetzungen ist eine jüdisch-palästinensische Zusammenarbeit in Politik und Zivilgesellschaft zielführend? Und welche Rolle spielt das Ausland?